Mönch werden oder suizidieren

Diese zwei Dinge hängen für mich eng miteinander zusammen. Das Mönch werden ist meine Ausflucht, um nicht suizidieren zu müssen. Auf diese Art und Weise kann ich mein Leben sinnvoll retten. Ein buddhistischer Mönch hilft der Gesellschaft mit all ihren neuen und alten Herausforderungen zurecht zu kommen.

Der Zusammenhang

Suizidieren und Mönch werden ist für mich eine ähnliche Sache, da Buddha nie gesagt hat, man solle doch sein Leben umkrempeln und religiös werden.Es ist ein Suizid in einer Form, in der wir unser altes materielles Leben zurücklassen können. Wir müssen aber nicht alles aufgeben. Der Suizid als Gedanke macht mir an gesunden Tagen große Angst und sollte einfach nicht eintreten, da spreche ich mich gerne gegen aus.Sollte ich „gesellschaftlich scheitern“, dann würde ich mich dafür entscheiden Mönch zu werden.

Wahrscheinlich nicht in Deutschland.Buddhistische AderMit ca. 5 Jahren nahm ich an der Buddhistischen Gesellschaft meiner Heimatstadt teil. Für mich ist der Buddhismus eine logische und sinnvolle Lebensweise, mit der meine Lebensqualität verbessert wird. Diese Lebensweise ist für mich eine gute Alternative zu einer herkömmlichen Religion, die mit etwas Höherem verbunden sein muss.

Buddhismus erzählt mir keinen Schwachsinn, damit ich mein Verhalten änder. Buddhismus sagt mir, dass ich an mich glauben sollte. Als Baby hat mich ein Mönch gesegnet und das ist kein Scherz, leider habe ich davon noch nicht so viel gespürt, jedoch spüre ich eine Energie in meinem Brustkorb. Diese Energie will entladen werden.

Möge mein Geist ruhig und klar sein.

ajahn Brahe mit buch Vorlesung

Und sollte mein Leben aus gesellschaftlicher Perspektive scheitern, so wird das Mönchsleben verhinden, dass ich in Trauer versinke.

Warum ich wahrscheinlich Mönch werde

Irreführend, da ich natürlich auch alle Lehren erarbeiten würde und ein tiefes Verständnis erlangen muss. Jedoch werde ich wahrscheinlich diesen Weg gehen, denn ich habe schon als kleines Kind davon geträumt Mönch zu werden. Es erklärt auch, warum ich in dieser Gesellschaft nur so schwierig zurecht komme. Ich bin einfach der Sonderling, der sich nicht gefügig machen möchte.

Ich muss nur an Reife gewinnen, um es zu dem Punkt zu bringen, an dem ich mein Leben umkrempel und die materielle Welt verlasse. Früher oder später wird es passieren. Wie Ajahn Brahm möchte ich erstmal das jugendliche Leben genießen. Wild sein, Partys feiern. Drogen nehmen und Sex haben. Meine Bipolare Störung wird mich nicht ausbremsen, sie ist nur eine Eigenschaft meines emotionalen Geistes.

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Mein Name ist Leonard S. Ich würde mich als Künstler bezeichnen. Möge unser Geist ruhig und klar sein.

11 Kommentare

kunterbunt79 · März 11, 2018 um 6:05 pm

sehr beeindruckend

    Mind Comedy · März 11, 2018 um 6:45 pm

    Dankeschön. Heute war ich auch in der Buddhistischen Gesellschaft meiner Stadt. Es war wunderbar bereichernd.

bipobe · März 11, 2018 um 10:27 pm

Klingt erstmal schön. Aber der Buddhismus (übrigens eine sehr alte „herkömmliche“ Weltreligion) hat auch seine Schattenseiten. Z.B. sein Menschenbild insbesondere der Blick auf kranke Menschen. Aber egal! Völlig richtig! Genieß deine Jugend!

    Mind Comedy · März 12, 2018 um 12:19 am

    Welches Menschenbild denn, kannst Du das grob umschreiben?

      bipobe · März 12, 2018 um 10:34 pm

      Grob umschreiben beim Buddhismus! Puh! Da gibt’s ja x Strömungen. Aber viele Strömungen nehmen z.B. an, dass kranke „behinderte“ Menschen im Vorleben was verbockt haben und quasi selber schuld an ihrem Zustand sind. Das gefällt mir gar nicht, weil man diesen Menschen dann oft nicht hilft, weil ja selber schuld. Müssen halt jetzt leiden, vllt dann ja im nächsten Leben gesund….

        Mind Comedy · März 12, 2018 um 10:36 pm

        Okay, finde ich unangebracht. Da stehe ich auch nicht hinter. Für mich ist es eben auch nichts religiöses, bzw. lebe ich keine religiöse Richtung. Es ist für mich einfach Antwort auf Frage und hilft mir, mein Leben zu verstehen, ohne, dass ich an etwas glauben muss.

          bipobe · März 12, 2018 um 10:40 pm

          Jeder Mensch glaubt an irgendwas. Es lässt sich kaum vermeiden. Wir wissen doch kaum was. Sieht man doch an uns BiPo s. Man glaubt wir haben ein chemisches Ungleichgewicht im Kopf. Richtig wissen tut keiner was

bipobe · März 12, 2018 um 10:43 pm

Was glaubst du denn was vor dem Urknall war? (UrknallTHEORIE die ich glaube)

    Mind Comedy · März 12, 2018 um 10:54 pm

    Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt: Ich muss nicht an etwas glauben heißt, dass nichts aufgezwungen wird, um am Buddhismus teilzunehmen. Ich darf einfach aus dem Stand sagen, dass ich Buddhist bin.

    Aber ich sehe das alles ganz locker, fühle mich nur sehr abgeneigt, wenn Spiritualität in einigen Religionen in Ungenauigkeiten gehüllt wird.

      bipobe · März 12, 2018 um 11:03 pm

      Aaah, so gibt’s Sinn. Es kommt eh immer auf die innere Einstellung an. Religionen sind nunmal menschgemacht. Free Spirit! Sehr schön. Einfach tun was einem gut tut ohne anderen zu schaden; was du von anderen erwartest das tu auch ihnen. Das sagen eh fast alle Religionen 🙂

Gedanken der Zweisamkeit | Tauche ein – Mind Comedy · April 1, 2018 um 2:20 pm

[…] meine Spiritualität ist in das Leere gelaufen, sie fand keinen Gegenpol oder eine Statik im Leben, um sich an ihr zu […]

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