Sexualität. Abenteuer Selbstfindung und verwirrende Zuordnungen.

Heute spreche ich über das Geschlecht, so wie die Sexualität als Störfaktor im Leben.

Dieses Thema werde ich mit Sicherheit in Videos auf meinem Youtube-Kanal behandeln.

Was ist mein Gender?

Keine Ahnung. Ich bin ein menschliches Wesen. Ich habe Gefühle, ein Bewusstsein und kann Liebe spüren. They? Deutschland hängt wohl hinterher.

Für alle die es nicht wissen: „They“ ist ein Pronomen um eine non-gender Person zu beschreiben.

Wir können ja zusammen an einer Wortfindung arbeiten. Nutze dafür doch die Kommentar-Funktion… Ich würde persönlich sagen, dass „es“ sehr abwertend klingt. Wir brauchen etwas Abstraktes, Neues, über den Tellerrand. „jie“? Jie ist sehr müde. Jie heißt mit Vornamen Leonora. Jie möchte ab jetzt Luisa genannt werden.

Wichtig wäre es für die deutsche Sprache. Wir haben nicht mal die Ehe für alle erzielt. Es ist „nur“ die Ehe für homosexuelle, oder für die, die sich einem Geschlecht zuordnen, nur um von diesem Recht Gebrauch zu machen.
Wozu festlegen? Wir können doch flexibel sein. Wir sind anpassungsfähig und wandlungsfähig. Wir wollen vielleicht nicht zu 100% zu etwas stehen. Vielleicht finden wir ein Unternehmen zum Teil gut, weshalb wir nicht in unserem Personalausweis den gesamten Firmennamen haben wollen. Wir wollen vielleicht freier sein.

Ich bin nicht zu 100% ein Mann. Biologisch schon. Genau das macht den Umgang mit meinem Geschlecht komisch. Des Weiteren würde jeder aus meinem Umfeld eine klare Zuordnung hören wollen. Es geht auch nicht um das Äußerliche, ich finde meinen Körper männlich. Ich verhalte mich aber gerne weiblich und habe ein weiblichen Charakter.

Die Gesellschaft denkt noch zu konservativ, um ein non-binäres System anzunehmen. Dabei würde es alles vereinfachen, wenn jeder Mensch ein non-binary gender haben dürfte. Es würde viel Spielraum zulassen.

Was habe ich für eine Sexualität?

Bist Du schwul, oder was? Nein, ich bin metrosexuell mit pansexuellen Anteilen. Und jetzt? Es ist vielleicht doch nicht so einfach, sich einer Kategorie zuzuordnen. Was passiert, wenn wir es tun. Als strikt heterosexuell Lebender würde ich vielleicht die Liebe meines Lebens verpassen. Selektion birgt oft eine Fehlerquote, unser Filtersystem verpasst umso mehr, je fixierter es ist.

Die Angst, negativ bewertet zu werden, kann das Liebesleben eines ganzen Lebens zerstören. Finde dich.

(Verfasst von Leonard S.)

Mind Comedy


mindcomedy

Mein Name ist Leonard S. Ich würde mich als Künstler bezeichnen. Möge unser Geist ruhig und klar sein.

schlingsite · Januar 26, 2018 um 9:51 am

Sich selbst über die Sichtweise anderer definieren, weil man nicht weiß wer man ist, gibt auch keine Gewissheit.

    Mind Comedy · Januar 26, 2018 um 9:55 am

    Schön, dass Du schreibst. Na klar weiß man das nicht, wissen ist so relativ wie das was wir über den Tod denken.

Mind Comedy · Januar 26, 2018 um 9:57 am

Allerdings spreche ich allein von mir. Da darf ich mir schon das Recht einräumen über subjektives zu urteilen.

itsafreeworldright · Januar 27, 2018 um 7:54 pm

Hat dies auf Site Title rebloggt und kommentierte:
Spannend

Linda · März 19, 2018 um 9:01 pm

Du, ich habe Leonora im Video gesehen. Wer würde diese vollen Lippen
nicht küssen wollen? Heiß wie die Wüste, das Mädchen.

Weg mit dem Kaugummi, sonst verprügle ich Dich 😀

Schön, dass Du existierst! Schreib weiter und bleib stark. Wenn Du traurig
bist, soll Dich der Gedanke wärmen: „Auf diesem Planeten leben Milliarden
von Menschen, doch bin ich ein Unikat.“ Fast größenwahnsinnig – nicht wahr?

Umarmung? 😉

Lynn

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